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RANDOM CHASE

Ein Gemeinschaftsprojekt mit Stina Kurzhöfer


Ein Raum in dem wir Erinnerungen begegnen.

10 Staubsaugerroboter transportieren eben so viele Minibeamer durch einen abgedunkelten Raum. Die Beamer projizieren Einzelbilder und Videos aus einer vergangenen Zeit. Menschen in Feiersituationen sind zu erkennen, unerklärt ob es sich um Verwandtschaft oder gefundenes Material handelt.

Die Staubsauger  bewegen sich einerseits nach einem vorprogrammierten Programm und andererseits völlig zufällig anhand der nicht planbaren  Begegnungen miteinander und der Dinge die ihnen entgegen stehen. Das bedeutet, dass auch der Zuschauer im 


Raum unter Umständen Teil der Zufall beeinflussenden Instanz wird. Wenn einer der Roboter auf einen Hindernis stößt, wechselt er seine Richtung und fährt weiter. 


Der oben auf dem Roboter befindliche Beamer projiziert analog zum Gefährt, jeweils sein Bild bzw. sein  Video in die gerade vorliegende Fahrtrichtung. Das Bild erscheint auf der Wand gegenüber der Fahrtrichtung des Roboters.


Bilder werden größer oder kleiner, verzerren sich perspektivisch, überlappen sich, entwickeln Schärfe oder verlieren sie und tauchen auf Besuchern auf oder huschen aneinander vorbei....

Ein kaleidoskopisches Theater der Bildbewegung  und Bildbegegnung entsteht.

Der Ablauf ähnelt dem nicht kontrollierbaren Zustand von Erinnerungsbegegnung. Sie tauchen auf, ergänzen sich oder überlappen einander, sie werden erwartet, können hervorgerufen werden, erscheinen aber dann doch in einem nicht korrelierbaren Zustand, überraschend, ergänzend und detailverliebt, immer wieder in neuen Konstellationen und dem Zufall untergeben....

Der Betrachter wird zum Regisseur seines eigenen Szenarios, er ist angehalten im Raum auf Bilderjagd zu gehen. Eine Jagd in einem durch Zufall bestimmten Geschehen wird er  Teil der Installation. 

DIALOG
Achim Kirsch, Stina Kurzhöfer
Installation
2 Diaprojektoren, 2 Lautsprecher, 2 Mikrofone, 2x 80 Dias
Zwei sich gegenüberstehende Diaprojektoren projizieren Bilder an die jeweils
gegenüberliegende Wand. Der Sound des Diawechselns wird durch Mikrofone direkt
verstärkt.
Abstrakte Bilder aus dem Fundus von Achim Kirsch werden gefundenen Familienbildern aus
dem Fundus von Stina Kurzhöfer entgegengestellt. Bei jedem Diawechsel ergeben sich
dadurch neue Konstellationen. Ein unendliches Gespräch mit immer wieder neuen
Narrationen, die sich in ihrer Farbigkeit, Form, Helligkeit oder Bildlichkeit artikuliert.
Das verstärkte Wechselgeräusch der Projektoren ist dabei der Impulsgeber für eine neue
Position, für ein neues Argument oder eine Antwort.

Spin around my Princess

Kinetisches Skulptur     Textilobjekt und Trockner 2018
Ein Trockner dreht seine Trommel, so wie er es soll. Er liegt gedreht, mit seiner Rückseite, der Wandseite, auf dem Boden gekippt. Seine Tür ist entfernt, so dass das Innere herausragen kann.
Das Innere ist eine Figur, ein Formensemble aus Textil. Der Drehimpuls des Trockners verlagert sich auf die Form, die im Inneren verankert, die Bewegung nach außen erweitert. Sie dreht sich, wiegt sich und lässt immer wieder den Drehimpuls in unkontrollierte, plötzliche Bewegungsabläufe münden. Stetig verlässt sie die vorgegebene Impulsvorgabe.
Die Form ist genäht aus gebrauchten Wäschestoffen, Bezüge, Nachthemden, Bettwäsche und Kissenhüllen. Viele Jahre wurden sie genutzt, darin geschlafen, geträumt, unmittelbar an der Haut verschiedenster Menschen getragen. Sie waren Schutzhüllen geladener Intimität und Privatheit. Nun in neue Form manifestiert, bewegen sie sich in dem Raum in dem sie viele Jahre immer wieder zu erneuten, gereinigten Funktion präpariert wurden. Wir sehen das absurde Spiel, das reanimierte Stück einer exaltierten Intimität in einer verschobenen Korrelation. 
An einem Ort, eine ehemaliger Wäschesalon, liegt ein halbausgebauter Trockner auf seiner Rückseite und dreht die Wäsche im Raum. Ein Karussell, ein Tanz, ein Kampf, ein sich entfalten, ein an sich erinnern.....

Plastique

Multimedia Skulptur
Draht Kunststoff Lichtquelle und Drehmotor
2018

Kollaps 

Experimentalfilm Videoinstallation 5:20 min. 
Formen fallen durch einen schwarzen, undefinierten Bildraum. 
Sie stürzen in ihrer amorphen Gestalt ins Ungewisse, in einem stetigen Fluss, in einer tragisch ironischen Unausweichlichkeit.
2016

Herbst

Tusche-Malerei auf 16mm Found Footage 
Übermalte Film-Bilder, nervös und kaum greifbar in ihrer Erscheinung, werden von einer flüsternden Kinderstimme begleitet.
Ein Film über den Zustand vor der sich anbahnenden alles verändernden, vielleicht auch bedrohlichen Transformation. Die Jahreszeiten als Metapher für gesellschaftliche Spannungen und Hoffnungen. 
"Ich glaube ich hab den Frühling vergessen"
2016

Mikrobiom Tusche auf Glas 30x30cm 30 teilige Serie
Eine freie illustrative Stellungnahme......

Jimdo

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